Wer sich eine eigene Existenz aufbauen möchte, um beispielsweise aus der Arbeitslosigkeit zu entfliehen, benötigt nicht nur eine gute Idee und ein wenig kaufmännisches Geschick, sondern auch eine Finanzspritze. Denn nur selten haben Jungunternehmen ausreichend Kapital zur Verfügung, um das neue Geschäft zu 100 Prozent zu finanzieren.
Doch dieses Unterfangen gestaltet sich nur in ganz seltenen Fällen als einfach. Denn oftmals stehen Existenzgründer vor Banken, die sich weigern, einen Kredit für Selbständige zu vergeben. Die Problematik besteht darin, dass diese Personen der Regel kein geregeltes Einkommen nachweisen können, das den Geldhäusern als Sicherheit dient.
Allerdings gibt es seit einigen Jahren auch Alternativen zum herkömmlichen Bankkredit. Wer eine Lebensversicherung besitzt, kann diese nämlich zu barem Geld machen. Zum einen besteht die Möglichkeit, diese zu beleihen, also ein Policendarlehen aufzunehmen, zum anderen kann die Police verkauft werden.
Zur Beleihung und auch zum Ankauf sind Kapitallebensversicherungen oder private Rentenversicherungen geeignet, Einschränkungen gibt es bei Direktversicherungen sowie fondgebundenen Lebensversicherungen. Da die Lebensversicherung selbst die Kreditsicherheit bietet, spielt die Bonität des Versicherten keine Rolle. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass keine Eintragung in der SCHUFA-Akte vorgenommen wird.
Bei der Beleihung wie auch beim Lebensversicherung verkaufen bleibt der Hinterbliebenenschutz erhalten, es findet also eine Auszahlung an den Begünstigten im Falle des Ablebens statt.
















