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Geld anlegen in die eigene Hand nehmen - welche Möglichkeiten gibt es?

07 Jan
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Sparer, die ihr Geld selbst anlegen möchten, um den niedrigen Spar-Zinsen auf den Konten zu entgehen, steht eine breite Auswahl an Anlageformen zur Verfügung, die mit kleinen und großen Beträgen bespart werden können.
Hierzu zählen unter anderem:
  •  Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Anleihen
  • Rohstoffe, wie Gold oder Silber


Anlageformen im Überblick


  Zu den bekanntesten Anlageformen gehören Aktien, wobei es sich um Anteile an Unternehmen handelt. Aktien bieten Anlegern Chancen auf Kursgewinne und eine regelmäßige Gewinnbeteiligung in Form von Dividenden. Diesen Chancen steht das Risiko eines Totalverlusts seines Geldes gegenüber, wenn das Unternehmen Konkurs anmeldet. Da Aktien sehr liquide sind, wenn sie jeden Tag an den Börsen gehandelt werden, und zudem in teilweise sehr kleinen Stückelungen verkauft werden, kann ein Anleger sein Geld mit relativ kleinen Summen in diese Anteile anlegen.
Gerade durch günstigen Einkauf, lassen sich hohe Gewinne erzielen. Ein Schnäppchen ist momentan die VW Aktie, da hier durch hohe Kursverluste ein mögliches hohes Aufwärtspotential gegeben ist. Allerdings ist das Risiko durch den Diesel Skandal auch entsprechend gestiegen.
Regelmäßige Aktientipps gibt es unter anderem bei www.boerse-online.de.

Wer nicht selbst Aktien aussuchen möchte, kann auf Fonds-Anteile oder ETFs, sogenannte Exchange Traded Fonds, zurückgreifen. Der Erwerber von Fondsanteilen kauft, wie der Name sagt, Anteile an Fonds. Die Fondsgesellschaft investiert das Geld dann wieder in verschiedene Anlageklassen, wie beispielsweise Aktien oder Anleihen, je nachdem wo der Fokus der Gesellschaft liegt.
Hier besteht ebenfalls die Chance auf Kurssteigerungen und Gewinnbeteiligungen bei täglicher Handelbarkeit über Börsen in Verbindung mit dem Risiko eines Totalverlusts. Bei ETFs kauft der Anleger keine Anteile der ausgebenden Fondsgesellschaft sondern investiert in einen Topf verschiedenster Anlagen. Der Anbieter des ETFs misst den ETF an einem Index, wie dem MSCI World, in dem über 1000 Aktien von Weltunternehmen geführt sind. Diese Unternehmen sind im Index verschieden gewichtet. Der ETF kauft für den Anleger aus diesem Index Anteile dieser Unternehmen, je nach Gewichtung. Der Gesamtpreis, ergibt den Anteilspreis des ETF. Chancen und Risiken sind somit einer Aktie gleich zu setzen, wobei das Risiko durch eine extrem breite Streuung deutlich geringer ist.

Anleihen hingegen sind Schuldscheine, die zwar täglich an Börsen gehandelt werden, deren Rückzahlbetrag jedoch durch den nominalen Wert festgelegt ist. Hier lassen sich Kursgewinne nur bei stark gefallenen Anleihen erzielen. Allerdings ist das Ausfallrisiko auch nicht entsprechend hoch. Zusätzlich bieten Anleihen eine Zinskoupon, der in der Regel jährlich ausbezahlt wird. Emittenten von Anleihen sind unter anderem Firmen und Länder. Anleihen erhalten Ratings, die je nach Klasse besser oder schlechter verzinst sind. Generell gilt jedoch, je höher der Zins, desto höher das Ausfallrisiko.

Silber - Industriemetall als Krisenwährung


Silber ist der kleine Bruder von Gold und gilt seit Jahrtausenden als Krisenwährung. Es ist physisch vorhanden und kann jederzeit als Zahlungsmittel verwendet werden. Für Privatanleger ist das Geld anlegen in Silber am einfachsten in Form von Münzen oder Barren möglich, die sich zuhause aufbewahren lassen. Angeboten werden Münzen und Barren von Händlern und Banken, die diese auch gegen einen Abschlag zum Tagespreis wieder zurückkaufen. Festgestellt wird der Silberpreis täglich an der Londoner Edelmetallbörse. Dieser lässt sich unter http://gold.bullionvault.de/Silberpreis-Chart.do ablesen. Nachteilig an Silber ist, dass die Lagerung in der Regel Kosten verursacht und das Edelmetall keine Zinsen zahlt, während es aufbewahrt wird. Daher ist eine Vermögensbeimischung für den Krisenfall ratsam, sollte jedoch nur auf einen bestimmten Anteil des Vermögens begrenzt sein.
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